Vereinbarungen Kinder - Schule - Eltern

In unserer Volksschule leben, lernen und arbeiten Kinder und Erwachsene miteinander. Wir alle- Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Erziehungsberechtigte haben ein gemeinsames Ziel: Die Schulkinder sollen lernen, mit Sachthemen, Materialien, mit sich selbst und anderen so umzugehen, dass es für alle Beteiligten angenehm und förderlich ist. Gemeinsam beschlossene Verhaltensvereinbarungen für den Schulalltag helfen uns dabei.

In unserer Schule wird uns ein vertrauensvoller Umgang miteinander gelingen, wenn wir Rücksicht aufeinander nehmen, Respekt voreinander haben und fremdes Eigentum achten.

 

Erster Teil: Für die Schulkinder

1. Ich gehöre zu einer Arbeits- und Lerngemeinschaft

  • Ich komme jeden Morgen rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn in die Klasse und bereite meinen Arbeitsplatz vor.
  • Ich bringe alle erforderlichen Arbeitsmittel mit, die ich für den Unterricht brauche.
  • Ich halte mich an die in der Klasse vereinbarten Gesprächs- und Klassenregeln.
  • Ich entschuldige mich, falls ich zu spät komme.
  • Ich folge dem Unterricht aufmerksam und beteilige mich aktiv am Unterrichtsgeschehen.
  • Ich achte auf Ordnung und Sauberkeit im Klassenraum, auf meinem Arbeitsplatz und in meiner Schultasche.

2. Ich gehöre zu einer Klassengemeinschaft

  • Gutes Benehmen ist uns wichtig, daher grüße ich Erwachsene und Kinder freundlich.
  • Meinen Mitschülern gegenüber verhalte ich mich hilfsbereit, höflich und rücksichtsvoll.
  • Erwachsenen erweise ich den nötigen Respekt.
  • Ich löse Konflikte mit friedlichen Gesprächen.
  • Ich achte das Eigentum anderer und gebe Fundgegenstände unverzüglich ab.
  • Ich verlasse den Unterrichtsraum nur mit Erlaubnis der Lehrerin.
  • Wertgegenstände bleiben zu Hause, weil die Schule dafür keine Haftung übernimmt.
  • Alle Gegenstände, die ablenken oder die Gesundheit und Sicherheit gefährden, lasse ich zu Hause.
  • Mein Handy bleibt während der gesamten Unterrichtszeit abgeschaltet in der Schultasche.

3. Ich gehöre zu einer Schulgemeinschaft

3.1. Im Schulhaus

  • Ich hinterlasse Jacke, Kopfbedeckung und Straßenschuhe ordentlich in der Garderobe und ziehe meine Hausschuhe an.
  • Sicherheit hat Vorrang. Ich gehe langsam und leise durchs Schulhaus.
  • Alle Einrichtungen, Arbeitsmittel und Materialien der Schule behandle ich schonend.
  • Ich entsorge Abfälle in die dafür vorgesehenen Behälter und achte dabei auf Mülltrennung.
  • In der Bibliothek sind Essen und Trinken nicht erlaubt.
  • Die WC- Anlagen sind kein Aufenthaltsraum. Ich hinterlasse das WC sauber und wasche meine Hände.
  • Roller und Fahrräder werden auf den dafür vorgesehenen Ständern vor der Schule abgestellt.

3.2. Im Schulgarten

  • Ich verhalte mich im Schulgarten rücksichtsvoll und achte besonders auf jüngere Schüler.
  • Ich passe auf Spielgeräte im Garten gut auf und räume sie ordentlich weg.
  • Um Verletzungen zu vermeiden, klettere ich nicht auf hohe Bäume.

3.3. In den Pausen

  • In den Pausen verhalte ich mich so, dass meine Mitschüler und ich uns erholen können.
  • Ich bereite mich auf die nächste Unterrichtsstunde vor und richte die dafür notwendigen Arbeitsmittel her.

4. Wenn diese Vereinbarungen nicht eingehalten werden, hat das folgende Konsequenzen:

  • Ich entschuldige mich für das Fehlverhalten.
  • Angerichteten Schaden mache ich wieder gut.
  • Ich übernehme eine Arbeit zum Wohl der Klassen- oder Schulgemeinschaft.
  • Wenn Ermahnungen und Gespräche nichts nützen, schickt mich die Lehrerin zum Nachdenken über das Fehlverhalten in eine andere Klasse. Den versäumten Unterrichtsstoff muss ich zu Hause nachholen.
  • Bei wiederholtem Fehlverhalten folgt ein klärendes Gespräch mit Schüler, Eltern und Lehrerin. Bei groben Verstößen wird die Direktorin eingebunden.
  • Gegenstände, die in der Schule nicht erwünscht sind, werden von der Lehrerin eingesammelt.

 

 

Zweiter Teil: Zusammenarbeit Eltern- Schule

Wir Eltern....

  • ...sorgen dafür, dass die Kinder pünktlich mit einer gesunden Jause in die Schule kommen.
  • ...verabschieden uns (nach einer kurzen Eingewöhnungsphase der Schulanfänger) vor dem Schulhaus von den Kindern.
  • ...kontrollieren das Mitteilungsheft des Kindes täglich.
  • ...entschuldigen das Kind bei Erkrankung am 1. Tag telefonisch oder schriftlich.
  • ...sorgen dafür, dass Arzttermine möglichst am Nachmittag angesetzt werden.
  • ...beobachten die Lernfortschritte der Kinder und nehmen nach Notwendigkeit Kontakt mit der Lehrkraft auf.
  • ...teilen für die Schule bedeutsame Änderungen (Adressen, Telefonnummern,...) unverzüglich mit.
  • ...geben Geldbeträge, wichtige Mitteilungen termingerecht ab.
  • ...tragen dafür Sorge, dass die Kinder ihre Pflichten einhalten.
  • ...zeigen eine positive Einstellung zur Schule- als Vorbildwirkung für die Kinder.